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Sardinien

Sardinien – die Endlose.

Sardinien ist zu groß für ein Generalurteil- und abgesehen davon, gehört es ja auch nicht zu Italien. Ba bene! Man sollte nur wissen, wie man es zu nehmen hat – und vorallem wann. Für den jetzigen Oktober ist der Juno Filter von Insta nötig. Das Türkis des Meeres erhebt sich eben auch nur, wenn das Himmelblau von oben mitspielt. Doch im Juni spielen hier womöglich Faktoren mit, die ich auch nicht brauche: Hitze, Masse, Gedränge – dann kann Sardegna, „die Endlose“ garnicht groß genug sein. Ob ich wiederkomme? Nö, erstmal nicht. Auch wenn die Vielfalt der Natur die anderen Mittelmeerinseln in den Schatten stellt: Von Traumstränden bis zu imposanten Bergmassiven: Hiking, Kajaken, Climbing, Diving, Surfing, die vielen Tiere und das ganze Essen natürlich … und dennoch: Ibiza, du fehlst mir. Nicht das es hier an Hippies mangelt, nein! Aber die Nicht-Italiener sind hier unerwartet regelkonform. „Oben-Ohne“ ist einfach nicht drin! Das Land ist katholisch und Maria versteckt sich hinter jedem Supermarktregal…direkt neben Barilla … die übrigens schwer verantwortlich für meine überflüssigen Pfunde sind. Die machen mich nicht kurvenreich, sondern lassen mich aus der Form fallen. Trauen Sie niemals schlanken Italienerinnen – scusa – es sind nicht die Echten!

Mbira Africa

It is the middle of the night in the wilds of Zimbabwe. You’ve been invited to attend a sacred ceremony. The dancing and costumes are fascinating and exotic. The Shona people gathered around you are chanting and meditating. Underneath it all, music is playing – music you’ve never heard before. It is bell-like, repetitious, rattling, buzzing, and strangely hypnotic. You’re listening to the mbira (pronounced ‚um-BEER-a‘).

Mbira or Thumb Piano?

Mbira

The mbira is an instrument from the African continent. It is sometimes called the ‚thumb piano‘ because it is played with the thumbs and one finger. The mbira is made of 22 to 28 metal keys attached to a hardwood soundboard called the gwariva, usually placed inside a large gourd to amplify the sound. The metal keys are plucked with both thumbs and the forefinger of the right hand. The thumbs pluck downward on the keys. The forefinger plucks upward from beneath the keys.

Traditionally, the keys were made from iron ore smelted from rocks. Today it is common for the keys to be made of recycled materials, such as sofa springs, car spokes, or cans. Other recycled items, such as shells, beads, and bottle caps, are attached to the soundboard to create a buzzing sound.

The Mbira and the Shona

A traditional Shona farm

The mbira is found throughout the African continent, but it is associated most closely with the Shona people of Zimbabwe. The Shona have played the mbira for more than a thousand years. It is mentioned in their literature and is a part of their worship and rituals. The Shona name for the instrument is mbira dzavadzimu, which means ‚mbira of the ancestors.‘

The mbira is played for important Shona ceremonies, such as the bira, an all-night spirit possession ceremony. For these ceremonies the mbira is accompanied by hand-clapping, singing, and percussion instruments. The Shona believe that the music of the mbira connects them to their ancestors.

 

Paulo Coelho Hippie

Hippie

Als der rebellische junge Paulo aus Brasilien und die Holländerin Karla sich in Amsterdam begegnen, trifft sie die Liebe wie ein Blitz. Sie beschließen, gemeinsam aufzubrechen und als Reisende auf dem Hippie-Trail Erfahrungen zu sammeln, nach eigenen Werten zu suchen und danach zu leben. Mit an Bord sind ihre Freunde Rahul, Ryan und Mirthe sowie die Musik, die damals die Welt aus den Angeln hob. Eine inspirierende Reise von Amsterdam nach Kathmandu, an Bord des ›Magic Bus‹. Geschrieben von Paulo Coelho, der uns an einem unbekannten, frühen Kapitel seines Lebens teilhaben lässt.

Bambus Strohhalm

We love our Planet & Care about the Nature

Reduce single use plastic and the waste in your every day life!
Soon you can purchase Bamboo-Straws in our Onlineshop – stay tuned!
Until then here are some tips for you to use less plastic:

• Stop using plastic straws, even in restaurants. If a straw is a must, purchase a reusable bamboo or stainless steel straw.
• Use a reusable produce bag. A single plastic bag can take 1,000 years to degrade. Purchase or make your own reusable produce bag and be sure to wash them often!
• Give up gum. Gum is made of a synthetic rubber, aka plastic.
• Buy boxes instead of bottles. Often, products like laundry detergent come in cardboard which is more easily recycled than plastic.
• Purchase food, like cereal, pasta, and rice from bulk bins and fill a reusable bag or container. You save money and unnecessary packaging.
• Reuse containers for storing leftovers or shopping in bulk.

Giving Back to Nature is also Living Boho!

• Use a reusable bottle or mug for your beverages, even when ordering from a to-go shop
• Don’t use plasticware at home and be sure to request restaurants do not pack them in your take-out box.
• Ask your local grocer to take your plastic containers (for berries, tomatoes, etc.) back. If you shop at a farmers market.
• Make fresh squeezed juice or eat fruit instead of buying juice in plastic bottles. It’s healthier and better for the environment.
• Make your own cleaning products that will be less toxic and eliminate the need for multiple plastic bottles of cleaner.

Auf Tuchfühlung durch Israel und Jordanien

Auf Tuchfühlung durch Israel und Jordanien

Machen oder Lassen?

Meine Freundin und Ich wollen es wissen und wagen einen Kurztrip durch den Nahen Osten. Eine Reise mit spektakulären Aussichten und bewegenden Einsichten.

„Immer noch Tel Aviv?“ fragt mich der Grenzbeamte am Flughafen.

„Immer noch Tel Aviv“ sage ich – und uns wird klar: Diese Reise wird ein Test. Wir erklären Tel Aviv für eine Woche zu unserem Hauptquartier und starten von dort aus unsere Trips. Schon bei Ankunft merken wir, wie ambitioniert diese junge Stadt ist. Das Tel Aviv zu einem Zentrum der High-Tech Industrie gewachsen ist sehen wir schnell. Leuchtende Hochhäuser funkeln dem Nachthimmel entgegen. Sehr geschäftstüchtig – nirgends auf der Welt werden derzeit mehr Start-Ups gegründet wie hier. Kein Wunder, denke ich. Da mit erfolgreichen Handelsbeziehungen zu den umliegenden Staaten vorerst nicht gerechnet werden kann, bietet das Internet jene Freiheit, mit dem größten Entwicklungspotenzial.

 

Doch die Stadt hat noch mehr zu bieten. Am nächsten Morgen schlendern wir mit kurzen Shorts gelassen durch die Gassen. Street Art an jeder nur denkbaren Fläche – die Geisteshaltung von Tel Aviv will gesehen werden. Und auch sonst zeigt Frau hier gerne was sie hat. Die jungen Menschen sind sexy, aber nicht nackt. Man ist offen, fast neugierig aber immer bestimmt. Auf dem belebten Carmel-Markt locken frische Früchte, reichlich Gewürze und unbekannte Süßwaren zum Dahinschmelzen ein. Doch außer der beschwingten Atmosphäre, können wir nicht viel mitnehmen. Travel light!

 

Schon in der darauffolgenden Nacht fahren wir mit einem offiziellen Bus an die Grenze zu Jordanien. Eine kluge Entscheidung das Papier-Prozedere am Grenzübergang in professionelle Hände zu geben. Dafür zahlen wir drauf: Die Summe für die Grenzgebühr, Touristengebühr und Visumgebühr knallt derart ins Portemonnaie, wie die Sonne auf unsere Haut: 28°Grad um acht Uhr morgens. Ich schwitze.

Die Stimmungslage der Grenzbeamten ist angespannt und bevor ich reagieren kann, macht mich unser Guide auf meinen zu tiefen Ausschnitt aufmerksam. Das gelassene Tel Aviv liegt nun weit zurück und ich ziehe mein Hemd über. Nach etlichen wenig freundlichen Checkpoints auf israelischer und jordanischer Seite, dürfen wir die breite Grenze zu Fuß passieren. Endlich – noch nie war ich dem Osten so nahe wie jetzt.

 

Auf der Weiterfahrt nach Petra nimmt sich der Guide ausreichend Zeit uns Angst zu machen: „Bleibt in der Gruppe und geht mit niemanden mit!“ „Auch nicht mit den hübschen Jonny Depps! “ Erst vor drei Tagen sei ihm eine Frau verloren gegangen. Seit heute morgen erst weiß er; sie wollte auch verloren gehen. „Ein 5-Sterne-Treatment könne sie allerdings nicht erwarten“, so der Guide zynisch.

Viele aus der Gruppe haben sich ein Pali-Tuch um den Kopf gedreht. Aber nur in rot-weiss! Wer sich für eine andere Farbkombination wie schwarz-weiss oder schwarz-rot entschieden hätte, würde sich um Kopf und Kragen bringen. Der Weg durch die enge Schlucht zu dem wohl berühmtesten Felsengrab Khazne al-Firaun ist ein Naturhighlight. Meine Begeisterung mischt sich mit Sorge die Gruppe nicht zu verlieren.

 

Wenn dein Auge nicht verstehen kann was es sieht, stehst du mit großer Wahrscheinlichkeit vor einem Weltwunder.

 

Als Europäerin könnte man meinen mit historischen Bauten vertraut zu sein, doch die komplexe Geschichte dieser Felsenstadt übersteigt mein Vorstellungsvermögen. Die 38° Grad in der Mittagssonne tun ihr übriges und so entscheiden wir uns für den Rückweg aus der Schlucht für ein Kamel mit ordentlich Bommel dran. Langsam aber stetig zieht die Karawane die Schlucht hinauf und die Felsenstadt eröffnet sich in ihrer wahren Größe. Wir fühlen uns wie Indianer Jones in „Der letzte Kreuzzug“. Oben angekommen wartet ein jordanisches Buffet auf uns. Von Falafel, über Humus, Tabbouleh, Shish Kebab, Tahini und Mansaf ist alles dabei. Es schmeckt – und viel übrig bleibt nicht. Aber du mein Petra – bleibst in bemerkenswerter Erinnerung.

 

„Yalla yalla!“ – Auf geht’s ruft der Fahrer, denn es geht weiter. Weiter in die Wüste Wadi Rum. Und meine jordanischen Schmetterlinge im Bauch fangen jetzt richtig an zu flattern. Im Beduinen Camp ankommen ist die Sonne bereits untergegangen. Glücklich dem Nachthimmel noch drei Sternschnuppen zu entlocken, schlafen wir im Beduinen Zelt ein. Die dicke Wolldecke auf unserem Bett können wir erst so gegen vier Uhr in der Nacht richtig ernst nehmen. Wenig später klingelt der Wecker. Ich schlüpfe in mein rosa Kleid in der Hoffnung es wird mir und den Vorschriften dieses Landes gerecht. Unsere Jagd nach dem ersten Sonnenaufgang im nahen Osten beginnt. Es ist der Auftakt für eines der schönsten Stunden meines Lebens. Nach dem Frühstück fahren wir mit zwei Toyotas in die Tiefe Wadi Rums. Arabische Musik scheppert aus dem Radio und gibt einen heiteren Eindruck über das moderne Leben, der inzwischen sesshaft gewordenen Nomaden. Vorbei an schroffen Felswänden die weich in Sand gebettet sind, darf diese Fahrt nie enden. Doch wir stoppen. Ich springe in den roten Sand ab, der keine fünf Meter vor mir in komplett gelb wechselt.

 

Und fühle mich wie Alice: „Die haben uns in einem Bilderbuch ausgespuckt.“

 

In der Weite die immer bläulicher werdenden Felsformationen und dann – Kamele mit Jungtieren. Tief berührt von dieser Landschaft spüre ich wie sich meine Sehnsucht in Erfüllung verwandelt. Es gibt sie – diese Orte, die einem Ursprünglichkeit, Ruhe und Vertrauen schenken. Das sind jene Momente einer Reise, an denen nicht nur dein Horizont wächst, sondern dein Herz gleich mit. „Hier will ich nicht mehr weg, sondern nur noch weiter“. Im Jubeltaumel fahren wir noch ein paar steile Dünenhänge hinab. An einem Höhleneingang machen wir Stopp und lassen uns vom Guide das dunkelrote Gesteinsmehl als Rouge auf die Wangen schmieren. Wirklich begeistert sind wir jedoch von der akkuraten Felswand, die mit 250 Metern Höhe in den knallblauen Himmel ragt. Wie verlockend das jordanische Echo zu testen! In drei, zwei, eins: „Bleib hier!“  rufen wir gegen die imposante Felswand. Unser Echo schallt zurück, was unsere Seele längst weiß. Ein Teil von ihr wird hier bleiben. Und unsere Sehnsucht ist gleichermaßen gestillt und gewachsen. Zeit zum Abschied zu nehmen.

 

Das erste Mal schlafen wir so richtig aus, hängen in Tel Aviv ab und tanken Kraft. Denn es geht weiter und gibt noch zu viel zu entdecken. Um zwei Uhr in der Nacht fährt uns ein Bus an das Tote Meer. Gerade noch rechtzeitig um den 450 Meter hohen Berg von Massada hinauf zu steigen. Die Sonne ist noch nicht mal aufgegangen und uns läuft der Schweiß. „Du schaffst das“! schrei ich, während ich Dank einer großen Blase an meiner Ferse selber zusehen muss, den steinigen Weg in Sandalen zu meistern. Wir sind kurz vor dem Fluchen und dann endlich oben. Der kleine Feuerball über dem Westjordanland geht auf und strahlt mit seiner geballten Kraft. Uns kommen die Tränen – vor Glück und Erschöpfung. Die Beine zittern als wir absteigen. Glücklich uns im nahegelegenen En Gedi Naturreservat an einem Wasserfall Abkühlung zu verschaffen, fahren wir mit dem Bus weiter zu einer Badestelle am Toten Meer.

Und kaum ist man drin ist man schon halb wieder draußen.

 

Das Wasser trägt unsere Körper wie ein warmes Bett. Zeitung lesen? Problemlos – und vielleicht auch die einzig sinnvolle Beschäftigung. Denn Brustschwimmen ist aufgrund des hohen Salzgehaltes wirklich nicht möglich. Wir schmieren unsere Haut noch mit heilsamen Schlamm ein, hoffen auf ewige Jugend und einen erholsamen Schlaf auf dem Rückweg nach Tel Aviv.

 

Der Blick in den Spiegel am nächsten Morgen läßt keine wirkliche Besserung verlauten. „Die Augenringe jedoch, haben wir uns hart erarbeitet“ lachen wir! Kein Pardon also. Und schmieden den nächsten Plan: „Jerusalem machen wir auf eigene Faust“. Nach dem Frühstück löchern wir unsere Rezeptionistin: Wann fährt welcher Bus wo genau ab und wo müssen wir hin? Und merken schnell wie deutsch wir sind. „Yekkies“! sagt sie und lacht: „So bezeichnen wir die deutschsprachigen Juden, die großen Wert auf Genauigkeit und Pünktlichkeit legen. „Ja richtig so!“, sag´ ich. „Los jetzt!“ An der Busstation von Tel Aviv werden wir auf die Prüfung gestellt: In der Wartschlange zum Einstieg reiht sich ein Zivilist mit Maschinengewehr ein. Allein der Anblick löst bei uns ein derartiges Beklemmungsgefühl aus, das wir umkehren möchten. War es wert die Kinder zurück zu lassen, nur um sich eine eigene Meinung zu bilden? Wir beobachten die Mitreisenden und ringen um richtig oder falsch. Aber Jerusalem ist ein Muss.

 

Angst tötet mehr Träume, als Scheitern je könnte. Doch so ein Maschinengewehr kann endgültig sein.

 

Der Mann mit dem Maschinengewehr steigt tatsächlich vor uns in den Bus ein. Wir verhalten uns wie dumme Schafe, steigen dazu und bleiben nur ruhig, weil alle ruhig bleiben. Alle „Was ist wenn?“ – Szenarien laufen unaufhaltsam durch den Kopf. Unsere Anspannung lässt erst nach, als wir uns durch die mit Souvenirs überladenen Gassen der Altstadt navigieren. Unser Ziel: Die Klagemauer. Nochmal Pippi vorher – und wieder ne Wumme: Zwei Soldatinnen mit Maschinengewehren halten Wache auf der Toilette und ich denke:

 

„Im freien pinkeln hat gerade eine ganz neue Dimension dazu gewonnen.“

 

Als wir fertig sind tippt uns eine Frau auf unsere freizügigen Schultern. Wir bekommen ein Tuch zum Bedecken. “Ob es erlaubt ist Fotos zu machen?“, frage ich. Sie guckt mich an und sagt: „Ja. Und Nein“. Hier muss eben jeder selbst wissen, wo seine Grenze liegt – und noch besser, wo die des Anderen liegt. Denn hier treffen die drei größten Weltreligionen aufeinander: Orthodoxe Juden, Christen und Menschen islamischen Glaubens. Ein Mindset-Cocktail par excellence. Wir trauen uns näher. Stecken Ohropax in unsere Ohren, um den Geräuschpegel der vielen Menschen zum Schweigen zu bringen. Und dann passiert es: Die Energie der Klagemauer überwältigt uns. Und dann rollen sie nur noch – unsere Tränen. Wir können es nicht fassen wie viel Leid entsteht, weil manche eben anders glauben als andere. Ein Ort der seinem Namen alle Ehre macht und uns zeigt: Die schlimmsten Mauern sind die im eigenen Kopf. Zurück in Tel Aviv werden wir vom Taxifahrer geerdet: „Angst?“, sagt er „Muss man nicht haben. Jerusalem ist die sicherste Stadt der Welt – überall Maschinengewehre.

 

Am letzten Tag geben wir uns der Leichtigkeit von Tel Aviv hin. Das Interessanteste an dieser jungen Stadt sind die Menschen. Ob Mann oder Frau – ein Blick geht tiefer in die Augen, als anderswo. Man will wissen, mit wem man es zu tun hat. Es wird geflirtet, posiert, geplaudert und gefeiert. Wir werden genauso oft auf hebräisch angesprochen, wie nach unserer Herkunft gefragt. In der Neugierde dem anderen gegenüber liegt eine Selbstverständlichkeit, die das friedliche Miteinander dieser multikulturellen Gesellschaft auch abverlangt. Wer dem anderen Raum läßt, verschafft sich somit seinen eigenen. Und das ist auch notwendig. Denn der kulturelle und religiöse Hintergrund eines Einzelnen ist hier im Durchschnitt so vielschichtig, wie meine Ahnentafel in tausend Jahren nicht sein wird. Wirklich entscheidend ist, was jeder selbst draus macht.

Marrakesch

À la prochaine Marrakech!

Ich brauche:

1 Tag um in Marrakech anzukommen, 2 um mich zu verlieben, 3 Tage um es zu verfluchen und ein ganzes Leben, um immer wieder zu kommen.

 

Marrakech schafft, was andere Städte nicht können.

Sie läßt dich von Kopf bis Fuß spüren, wie lebendig du bist. Alle deine Sinne werden berührt. Die Gerüche dringen unangekündigt in deine Nase, die Geräusche laufen wie ein zweiter Tonspur im Ohr und deine Augen versuchen dir in dem Gewusel deinen Weg zu bahnen. Mopets, Autos, Busse und Pferdekutschen von allen Seiten. Es duftet, stinkt, klingelt, klackert, hupt. Ein orientalisches Stadtorchester, dass seinesgleichen sucht.

Düfte wechseln im Sekundentakt: Grillkohle, angebrannter Fisch, Benzin, Abgase, dann eine Wolke aus Kurkuma, Curry, Kreuzkümmel, Kardamon … dann Argan … wo kam das denn her? … egal, du musst einer Horde vermummter Frauen Platz machen … bunte Kerzen, Taschen, Quasten … und ich darf nicht stehen bleiben. Der Geruch von Pferdeäpfeln, eine Schaar Tauben über dem Djemaa el Fna. „Bon jour Madame … Vous voulez … No merci beaucoup“ als Dauerdialog. „Allahu Akbar“ schmettert es durch den kratzigen Lautsprecher der La Koutoubia in alle Richtungen.

„Gott ist groß“, aber du mein Marrakesch – bist noch größer – und ich mitten drin. À bien tôt é inshallah!

Ibiza Travel Report 2018 THE BOHOME Text von Moyra Heer

THE SPIRIT OF IBIZA

Eine kleine Insel mit wahrer Größe.

 

Sie kommen aus aller Welt: Die Echtzeit-Hippies, die Instagram-Blogger, die Wahrheitssuchenden, die Rebellen und Freiheitsliebenden. Jeder findet seinen Weg nach Ibiza – ob dauerhaft barfüßig, in rebellischen Boots oder auf ambitionierten Plateau Pumps. So unterschiedlich das Schuhwerk sind auch Look und Lifestyle. Aus Überzeugung grenzt sich der Hippie vom Hipster und der Rocker von der Dragqueen ab – Normalerweise!

Doch wer Ibiza in seiner Tiefe erlebt, wird um eine fundamentale Lebenseinstellung bereichert: Wer aufhört über andere zu urteilen, ist frei! Selbst wenn uns ein Urteil über andere für einen kurzen Moment Trost schenkt ganz in Ordnung zu sein – so lenkt es uns doch nur von unserem nagenden Zweifel ab, selber vielleicht doch nicht so perfekt zu sein. Wer urteilt, urteilt in Wahrheit über ein Schatten seiner Selbst, den wir verleugnen. So trennen wir uns als mitfühlendes Wesen nicht nur von anderen, sondern auch von uns selbst.  Zeit also, das bunte Ibiza-Credo von Love, Peace and Happiness aus der Klischeekiste zu nehmen und es mit der Toleranz mal grundlegend ernst zu meinen. Denn jeder kann von jedem lernen.

 

Die 68er Bewegung feiert in diesem Jahr 2018 sein 50. Jubiläum. Doch was ist von dem wilden Zauber, der Rebellion und der Kritik am Kapitalismus übrig geblieben? Nicht viel könnte man meinen, wenn Despoten wie Trump und Erdoğan mit radikaler Intoleranz Geschichte schreiben. Aber das Erbe der 68er Bewegung ist tiefer in unser Gesellschaft manifestiert, als wir denken. Mit der Liberalisierung der Republik, der Frauenemanzipation, der Ökologie- und Anti-Atombewegung, der Friedensbewegung, der freieren Sexualmoral und der umfassende Demokratisierung der Gesellschaft war und ist die 68er Bewegung der nachhaltigste Umbruch der Gesellschaft seit 1945. Trotz Kommerzialisierung ist Ibiza ein Ort, an dem von diesem Umbruch noch am meisten zu spüren ist. Wer dieses Freiheitsgefühl erleben möchte, sollte nach Ibiza kommen. Sich erleben, sich zeigen, sich exponieren, tanzen und singen.

 

Ganz egal ob du am Strand von Sa Trinxa den „Free the Nipple“- Appel genießt. Ob du and der Cala Nova splitternackt mit einem Hula Hoop jonglierst. Ob du dich in der Bucht von Benirrás den sphärischen Drums der Hippies hingibst. Ob du im Bagatelle Beach Club zu House Beats auf den Stühlen tanzt. Ob du in Plateau Pumps über das Kopfsteinpflaster der Altstadt balancierst. Es gibt viele Wege – jeder geht seinen eigenen und darf die kostbare Freiheit geniessen, dies ohne Urteil zu tun.

 

Ein Besuch auf den Hippie Märkten wie Las Dalias oder Punta Arabi macht die Sehnsucht nach einer toleranteren Welt deutlich. In Massen strömen sie aus aller Welt ein, um den Relikten vergangener Zeiten habhaft zu werden. Wer Gefallen an stoffgewaltigen Tuniken, farbenprächtigen Accessoires im Boho Style https://www.the-bohome.com/produkt/pom-pom-no-1/ oder extravagantem Schmuck https://www.the-bohome.com/produkt/beachbomb-halskette-2/ hat, wird sicher fündig. Wer verstanden hat, dass das Tauschgeschäft zwischen Geben und Nehmen, Leben und Leben lassen nicht nur auf dem Hippie Märkten verhaftet ist, sondern gelebt werden möchte nimmt eine gesunde Portion Offenheit, Nächstenliebe und Lebensfreude mit nach Hause.

Ganz egal wo, kann der Spirit von Ibiza weitergelebt werden. Die Freiheit das zu tun, entsteht im Kopf. Das macht diese kleine Insel zu etwas ganz Großem und zu eines der wundervollsten Orten dieser Erde. Spätestens beim Sonnenuntergang, ob am Experimental Beach oder im Sunset Ashram – wenn alle mit jubelndem Applaus der Sonne für diesen Tag danken, sollte jeder spüren wie die Seele schwingt: Wir sind alle Kinder der gleichen Sonne.

Text von Moyra Heer

Super Bock Beer Portugal Bohemia Boho style

Go indie (pendant) Portugal!

Frei sein. Für einen Moment lang mal wieder echte Freiheitsgefühle empfinden. Wann war es das letze Mal, als eines dieser schönsten Gefühle in Dir hochkam?

Bei mir zu lange her und deshalb haben wir uns entschlossen, dieser Sehnsucht nachzugehen: Eine Woche Roadtrip durch Portugal: Und Go indie geht so: Wir haben uns einen Camper für 4 Personen gemietet und nichts weiter geplant. Das sind schonmal gute Vorraussetzungen um sich in jeden Tag in Achtsamkeit zu üben, bei sich zu bleiben und das Beste aus dem Hier und Jetzt zu machen. Klingt einfach – ist es aber nicht.

Die Platznot entschleunigt das Geschehen im Camper um ein vierfaches. Momente von Gleichzeitigkeit entstehen deshalb kaum, weil man auf den anderen warten muss bis er fertig ist und du weiter machen kannst.

1. Lernaufgabe „Rücksichtnahme“: Ein Beispiel: Wenn die Kinder ihre Anziehsachen noch nicht haben, kann Papa nicht die Koffer nicht schliessen, um sie zu verstauen, damit man dann erst Platz hat um den  Tisch hoch zu klappen, um anschliessend erst das Frühstück vorzubereiten. Ein Ablauf der sich trainieren lässt. Das Wetter jedoch konnten wir nicht beeinflussen und so verschafft uns die ersten Tage Regen und Kälte das Gefühl des Ausgeliefert sein.

2. Lernaufgabe „Akzeptieren oder Verändern“: Sich ausgeliefert fühlen ist sicherlich auch ein Aspekt der Freiheit, der wir uns als wetterfeste Hamburger souverän gegenüber gestellt haben. Aber nach vier Tagen haben wir den Move zur Algarve gewagt. Und es macht sich bezahlt: Blauer Himmel, Sonne und Wärme empfangen uns … man könnte denken wir hätten das Land gewechselt.

3. Lernaufgabe „Das Verschieben von Abhängigkeiten“. Nach ein paar Tagen ging uns das Trinkwasser aus und die Chemo Toilette war voll. So stellten wir schnell fest, das sich gewisse Abhängigkeiten nie auflösen. Die Frage ist welchen Preis man bereit ist für die Vorteile von Freiheit in Kauf zu nehmen und welche nicht.

4. Lernaufgabe „Grenzen testen und Komfortzone verlassen“. Ich weiß jetzt das ich nach 4-5 Tagen eine Dusche brauche weil meine Haare zu Dreadlocks werden. Zähne kann man auch hervorragend mit Sprudelwasser putzen und Geschirr kann man hervorragend mit Sand am Meer waschen.

5. Lernaufgabe „Dankbarkeit“: Du kannst deinem Kind beibringen Danke zu sagen, aber das Gefühl von Dankbarkeit muss es selbst entwickeln. Als wir wieder zu Hause ankamen, kamen wir auch alle wieder bei uns selbst an. Denn Dankbarkeit verwandelt alles was du „HAST“ und alles was du „NICHT HAST“ in „GENUG“.

 

Tribal Deco Object

Tribal Shell Necklace

In die Ferne schweifen. Wir tun nichts lieber als das, immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Objekten und dekorativen Raritäten mit Aura.

Besonders beeindruckende Meisterwerke der Handwerkskunst befinden sich im südostasiatischen und ozeanischen Raum: Auf Java, Papua-Neuguinea, Bali, Sumatra und Sulawesi. Insgesamt zählen 17.500 Inseln mit 350 Volksstämmen zu Indonesien und jede darin lebende Volksgruppe hat ihre eigene Geschichte und überlieferte Rituale zu Fruchtbarkeits-, Opfer- oder Totenfesten. Die Vielzahl an Masken, Statuen, Grabbeigaben und Kunstobjekten ist schier unerschöpflich. Wir von The Bohome haben uns aufgrund der hoch dekorativen Wirkung auf die opulenten Muschelketten konzentriert. Jede von ihnen hat ihre ganz eigene Ausstrahlung und Wirkung, die in mühevoller Handarbeit und voller Hingabe erschaffen wurde. In traditioneller Weise entstanden und nach historischen Vorbildern unter Verwendung exakt derselben Methoden und Techniken wie seit unzähligen Generationen überliefert- Muschel für Muschel, Feder für Feder, Masche für Masche reihen sich die Materialien aneinander und bilden ein Meisterwerk wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Die indigenen Völker Papua Neuguineas haben sie zu verschiedenen Anlässen zu nutze gemacht. Ob zum Schmücken der Braut bei Hochzeitszeremonien, als Abschreckung der Männer bei Stammeskriegen oder als Zeichen von Wohlstand und Reichtum.

Wer sich diesem Zauber nicht entziehen kann, sollte sich eine dieser Ketten in sein Bohome holen. Denn die Ausstrahlung die von Ihnen ausgeht ist zwar online sichtbar, aber in Echt unmittelbar spürbar.

Ob als bohemisches Dekorationsobjekt für Zuhause oder als Statement Kette für Festivals. Wir von The Bohome denken das jeder Weg möglich ist – wichtig ist nur und da zitieren wir gerne Justina Blakeney: „I believe that objects made with love, care and good materials bring those qualities with them wherever they go. Ganz in diesem Sinne freuen wir uns jedes Mal ganz besonders, wenn eine Tribal Sea Shell Necklace einen neuen bohemischen Besitzer gefunden hat. Wenn du Interesse hast schau doch mal, welche zu Dir paßt:

https://www.the-bohome.com/produkt-kategorie/home_decor/tribal_decor_ketten/

Wer mehr über die indigenen Völker und deren Kunst sich zu schmücken erfahren möchte, dem empfehlen wir das epochale Bildband von Jimmy Nelson “ Before they pass away“.

Before they pass away

 

Viel Spaß,

The Bohome

Indonesien

Smells like Bali

Meine erste Reise nach Bali ist sechs Jahre her. Damals habe ich meinen Freund aus Ecuador auf der „Insel der Götter“ kennengelernt. Ursprünglich war eine Einjährige Reise durch Asien geplant. Es kommt ja irgendwie doch immer anders als man denkt und ich kehrte nach einer Zweijährigen Weltreise voller Abenteuer verzaubert und verliebt nach Hamburg zurück. Es war eindeutig: ich war im Reisefieber und blieb nur solange wie nötig in Deutschland. Meine große Leidenschaft neben dem Reisen ist das Wellenreiten – das mich immer wieder dazu zwingt, mich auf nicht ausgetretene Pfade zu begeben. Dorthin wo es nicht viele Touristen zieht, dort wo die Menschen, deren Lebensweisen und Kultur authentisch und altmodisch ist. Man braucht nicht viel um Glücklich zu sein und ich habe auf diesen vielen Reisen, in verschiedenen Ländern gelernt: weniger ist mehr. Hab und Gut ist für mich persönlich mehr eine Belastung als eine Bereicherung. Materieller Besitz schränkt mich in meinem Lebensstil ein und hindert mich daran spontan und rastlos zu sein. Dennoch verurteile ich niemanden der viel Wert auf eine schönes Heim, moderne Kleidung oder andere Wertgegenstände legt. Im Gegenteil! Ab und zu würde ich mir selber gerne ein schickes BoHome einrichten und meine Schätze auf Reisen sammeln und mich Zuhause an ihnen erfreuen. Deshalb macht es mir so viel Spaß für The BoHome handgemachte Kunst aus aller Welt zu entdecken und mit nach Hamburg zu bringen – „it’s a win win situation“ Handwerker und Künstler werden wertgeschätzt sowie fair entlohnt, traditionelle Fähigkeiten bleiben begehrt und erhalten, ich befriedige meine Shopping-Bedürfnisse und ihr könnt euch und euer Zuhause mit einzigartigen Accessoires und Decor aus exotischen Ländern schmücken.

Back to Bali

Sehnsucht hatte ich in den letzten Jahren nach perfekten, kristallklaren Wellen, lebendigen Riffen, steilen Klippen, schroffen Felsen, malerischen Stränden, scharfem Essen, dem Duft von Räucherstäbchen in meiner Nase, dem Klang von Balinesischer Musik in meinen Ohren und noch viel, viel mehr. Nachdem ich auf Bali gelandet bin, habe ich mir direkt, wie damals, einen Roller gemietet und mich unter den wilden Verkehr gemischt- der süßliche Duft stieg  sofort in meine Nase, ein breites Lächeln verankerte sich auf meinem Gesicht und trotz ungewohnter Hitze und Motorgeknatter hatte ich nur ein wunderschönes Gefühl –it’s good to be back. Zwei Monate war ich dieses mal in Indonesien unterwegs. Mit dem Roller 15 Stunden nach Sumbawa und mit dem Flugzeug, diversen Fähren sowie kleinen Boote nach Ost- und West-Sumatra. Bali ist in Indonesien populär und den westlichen Bedürfnissen sehr angepasst, dennoch ist und bleibt die Insel mit seinen herzlichen Bewohnern eine Lieblingsdestination für mich.

BALI BAGUS!

Falls du Tips möchtest oder Fragen zu Bali hast- schreibe mir gerne: hello@the-bohome.com

Alles Liebe, deine Louise

P.S.: Du möchtest mehr von mir, meinen Wellen, Reisen und Abenteuern sehen? Folge mir auf Instagram 👉🏽 @louilousea